Über 50 % der Auszubildenden zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit bricht Berufsausbildung vorzeitig ab - mehr Umschüler als Auszubildende erfolgreich - Umschulung ab 25.06. wurde eröffnet - Plätze sind noch frei!
Mehr als 50 % aller Auszubildenden in die neuen Sicherheitsberufe beenden derzeit ihre Berufsausbildung nicht und steigen vorzeitig aus (Spiegel online vom 04.04.2018). Das ist in Deutschland der höchste Wert aller Ausbildungsabbrüche im Vergleich der Gewerbe. Diese Abbrüche beenden in der Regel eine langfristig geplante und auch dringend benötigte Entwicklung zur Fach- oder Führungskraft in der von permanenten Personalsorgen geplagten Sicherheitswirtschaft. Sind es doch noch immer weniger als 4% aller Sicherheitsmitarbeiter, die überhaupt einen derartigen Berufsabschluss aktuell vorweisen können. Auch das ist wohl einmalig unter den verschiedenen Gewerben in Deutschland. Es dürfte keinen Friseur oder Dachdecker ohne entsprechende Berufsausbildung geben.
Während die qualitativen Ansprüche an die Dienstleistung Sicherheit stetig zunehmen, verharren die gewerberechtlich geforderten und demzufolge auch angebotenen bildungsseitigen Anforderungen auf dem Niveau der 90er Jahre. Die Verantwortung „teilen“ sich Gesetzgeber, DIHK und auch viele Ausbildungsbetriebe. In leider zu vielen Ausbildungsbetrieben werden die Azubis als billige Arbeitskräfte quasi missbraucht und neben der Berufsausbildung auch mal bis 200 Stunden im Monat in der Bewachung eingesetzt. Das hat mit dualer Berufsausbildung nicht´s mehr zu tun. Das spricht sich rum und die wirklich geeigneten Auszubildenden überprüfen ihre Entscheidungen einer Berufsausbildung in der Sicherheitswirtschaft.



