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Es war nur eine schein­ba­re Einigkeit in der BDWS-​Lan­des­grup­pe Berlin, als ein­stim­mig die Emp­feh­lung zur Nicht­teil­nah­me an der Aus­schrei­bung eines Wach­schut­zes für Berliner Schulen be­schlos­sen wurde. Zu dieser Zeit Ende August sollte in der Un­ter­neh­mens­grup­pe Dussmann die eigene Teilnahme schon klar gewesen sein, erklärt hat ihr Vertreter dies al­ler­dings während der Beratung nicht. Eine spätere Teil­nah­me­ent­schei­dung nach diesem Beschluss dürfte man wohl als Affront werten. Was sind also derartige Dis­kus­sio­nen und be­schlos­se­ne Emp­feh­lun­gen noch wert, wenn der jederzeit möglichen offenen Be­kennt­nis und Aus­ein­an­der­set­zung aus­ge­wi­chen wird? Es wird unter den über 200 Berliner Si­cher­heits­un­ter­neh­men härter werden - jeder zu seinem Vorteil und mit allen Mitteln.

Denn es war nach dem Beschluss bekannt, dass ebenfalls für derartige Aufträge qua­li­fi­zier­te Un­ter­neh­men aus den unten auf­ge­führ­ten Gründen sich nicht be­tei­li­gen werden, im Vertrauen auf be­schluss­kon­for­mes Verhalten zumindest der am Beschluss be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men. Welche Gründe oder Zwänge mögen diese Ent­schei­dung bedingt haben und welche Wer­tig­keit hat die BDWS-​Mit­glied­schaft noch? (siehe dazu auch "Dussmann ante portas" in "Berliner Zeitung" vom 09.10.2007)
Duss­mann-​Grup­pe gibt am 22.10.2007 diesen erteilten Auftrag nach Prüfung der Aus­füh­rungs­be­din­gun­gen zurück!
Es bestätigt sich damit, dass keine ak­zep­ta­bles Konzept vor­zu­lie­gen scheint. Ein ent­spe­chen­des Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bot des BDWS wurde bisher nicht be­ant­wor­tet. Natürlich sind die Wi­der­sprü­che nicht zu übersehen, aber späte Einsicht ist auch eine Einsicht und zu re­spek­tie­ren. Natürlich sollte vor einer An­ge­bots­ab­ga­be und Auf­trags­über­nah­me ein Si­che­rungs­kon­zept als Grundlage der Ver­trags­ge­stal­tung vorliegen und geprüft werden, was hier wohl nicht aus­rei­chend erfolgte. Die mit zur Ablehnung führenden teils irrealen Vor­stel­lun­gen der Schul­rek­to­ren waren pu­bli­ziert und somit bekannt. Der nunmehr in Aussicht genommene Er­satz­dienst­leis­ter wird noch geheim gehalten, bei einer öf­f­ent­li­chen Aus­schrei­bung auch etwas Neues.
Unsere Emp­feh­lung: Aus­schrei­bung an­nu­lie­ren, prak­ti­ka­bles Konzept sach­kun­dig er­ar­bei­ten lassen und neu Aus­schrei­ben. Die Grundidee ist ja nicht schlecht, die Vor­stel­lun­gen der Schul­rek­to­ren al­ler­dings partiell naiv und wirk­lich­keits­fremd. Eine vorherige Klärung der Inhalte von Si­cher­heit, Un­si­cher­heit, Gefahren und Risiken wäre nützlich.
Der Emp­feh­lung wurde nicht gefolgt und der Auftrag in­zwi­schen an die Firma Germania Wach­schutz GmbH Bielefeld vergeben, die in­zwi­schen intensiv nach ge­eig­ne­ten Personal sucht. Alle sehen der Dienst­auf­nah­me mit Interesse entgegen, was für die einzelne Be­wa­chungs­kraft an den Schulen nicht unbedingt mo­ti­vie­rend sein muss.