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Die Berichte über Ge­walt­ak­te von Kindern und Ju­gend­li­chen un­ter­ein­an­der, gegen fried­li­che Bürger und auch die Polizei im Einsatz nehmen zu. In Berlin ist die Aus­ein­an­der­set­zung mit der Fest­stel­lung des Lan­des­vor­sit­zen­den der Ge­werk­schaft der Polizei, "ganze Stadt­tei­le seien verloren" (Berliner Zeitung vom 14.01.2008, Seite 19), in der Öf­f­ent­lich­keit eskaliert. Die Polizei würde bestimmte Gebiete meiden oder nur in aus­rei­chen­der Stärke - das erfordert in der Regel mehr Zeit - anfahren.

Die genannte Zeitung ver­öf­f­ent­licht eine Vielzahl von Ge­walt­ta­ten von nur einem Wochende, darunter unter er­heb­li­cher Aus­län­der­be­tei­li­gung, die zu denken gibt und nicht als zufällig de­klas­siert werden sollte. Es geht um Raub, Kör­per­ver­let­zung und Sach­be­schä­di­gung, die le­bens­ge­fähr­li­che Ver­let­zung eines 17­jäh­ri­gen durch ca. 20 Araber und Türken mit dem Messer, den Schutz eines Dealers durch ca. 30 wütende Araber und Türken vor der Festnahme und damit Angriffen auf die Polizei und mehrere Kör­per­ver­let­zun­gen von Beamten im Einsatz durch zumeist ju­gend­li­che Straf­tä­ter. Es ist natürlich die Frage gestattet, ob wir tat­säch­lich eine Es­ka­la­ti­on vorliegen haben oder die Be­richt­er­stat­tung offener und ob­jek­ti­ver erfolgt, zu lange weg­ge­schaut wurde. Diese Ent­wick­lung ist auch für das private Si­cher­heits­ge­wer­be bedeutsam. Sind es doch auch zunehmend private Be­wa­chungs­kräf­te, Ein­zel­han­dels­de­tek­ti­ve und Türsteher, die mit dieser zu­neh­men­den Miß­ach­tung des Rechts, von privatem Eigentum und Haus­rech­ten und hem­mungs­lo­ser Gewalt bis zu Tötungen kon­fron­tiert sind. Der Einsatz als Be­sitz­die­ner für Leben, Ge­sund­heit und Sachwerte der Auf­tragg­ber erfolgt zu Ver­gü­tun­gen weit unterhalb der einer Rei­ni­gungs­hilfs­kraft und oftmals mit un­zu­rei­chen­den Qua­li­fi­zie­run­gen. Diese Ent­wick­lung der Lage erfordert mehr als nur eine 40­stün­di­ge Un­ter­rich­tung als ge­wer­be­recht­lich aus­rei­chen­de Basis und auch der IHK-​Sach­kun­de­prü­fung fehlen dienst­kund­li­che Themen und Selbst­schutz­prak­ti­ken. Dem Träger einer Dienst­klei­dung wird dies jedoch in der Öf­f­ent­lich­keit un­ter­stellt. Die weitere Ver­la­ge­rung von qua­li­fi­zier­te­ren Si­cher­heits­auf­ga­ben auf die Privaten führt auch bereits spürbar zu höheren An­for­de­run­gen an deren Wissen und Können. Die Suche nach derartig ge­eig­ne­ten Personal gestaltet sich schwie­ri­ger, Aus- und Fort­bil­dung ent­spre­chen derzeit nicht dem Markt­be­darf und die Vergütung ist leider nicht geeignet, dies nach­hal­tig zu verändern. Daran wird auch ein Bran­chen­min­dest­lohn nichts ändern, wenn er sich wie angedacht in den bis­he­ri­gen Ver­gü­tungs­re­gio­nen bewegt.