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Der am 27.09.02 entführte Ban­kiers­sohn Jakob von Metzler ist trotz Zahlung eines Lö­se­gel­des von 1 Mio € tot. Sein nicht den bekannten Er­schei­nungs­bil­dern und Be­ge­hungs­wei­sen dieser Straf­ta­ten­ka­te­go­rie ent­spre­chen­der Tatablauf gab zuerst Rätsel auf, am Ende war es ein gemeiner Mord aus Geldgier. Der Tatablauf be­stä­tig­te, dass jeder Ent­füh­rungs­fall eigene modus operanti hat, wie die folgende Auf­stel­lung (zeit­wei­lig gesperrt nach ge­richt­li­cher Verfügung) spek­ta­ku­lä­rer Ent­füh­run­gen belegt. In der Regel dient die Ent­füh­rung als Mittel zur Er­pres­sung oder ist Be­stand­teil eines geplanten Tö­tungs­de­lik­tes.


Besonders gefährdet:
Die Kinder wohl­ha­ben­der oder ein­fluß­rei­cher Eltern, die Erben großer Vermögen und die Kinder oder Enkel bekannter Künstler, oder die sich als solche dar­stel­len (lassen). Ob eine reale Ge­fähr­dung oder gar Bedrohung vorliegt, muss immer in­di­vi­du­ell ana­ly­siert werden. Das ist Aufgabe der auf diesem Gebiet kom­pe­ten­ten Si­cher­heits­be­ra­ter. Akute Be­dro­hun­gen gehören immer in die Hände der Polizei. Die Vor­beu­gung und Mi­ni­mie­rung der Ge­fähr­dun­gen ist jedoch Aufgabe aller Be­trof­fe­nen. Der Per­so­nen­schutz (auch miß­ver­ständ­lich Bodygard) allein ist sicher nicht die Lösung, er kann jedoch im Kontext mit einem Mass­nah­me­pa­ket er­for­der­lich werden. Vielmehr kommt es zuerst darauf an, diese Kinder und Ju­gend­li­chen auf ihr zu­künf­ti­ges Leben mit Reichtum, Macht oder Be­kannt­heit vor­zu­be­rei­ten, so normal wie möglich, aber auch so sicher wie nötig. Da ihr Leben nicht dem Durch­schnitt ent­spre­chen wird, kann es auch ihre Jugend nicht völlig sein, alles andere wären un­ver­ant­wort­li­che Il­lu­sio­nen oder die Vor­be­rei­tung auf das ei­gen­ver­ant­wort­li­che Leben leidet darunter.

Das geht nur durch einen Komplex von Prä­ven­ti­on - die Sen­si­bi­li­sie­rung aller Be­trof­fe­nen auf diese spe­zi­el­len po­ten­ti­el­len Ge­fähr­dun­gen und Be­dro­hun­gen im täglichen Leben, vor allem durch re­gel­mä­ßi­ge sach­kun­di­ge Gespräche, Training des richtigen Ver­hal­tens im normalen Ta­ges­ab­lauf und bei Ab­wei­chun­gen davon, durch Über­prü­fung und Anpassung der Ta­ges­ab­läu­fe und Kontakte an diese per­ma­nen­te Ge­fähr­ungs­si­tua­ti­on unter Hin­zu­zie­hung neutraler Fachleute, durch an­ge­mes­se­nen Objekt- und Per­so­nen­schutz als ganz­heit­li­che Lösung auf ein­heit­li­chem Niveau und durch die Aus­wer­tung und Über­prü­fung re­le­van­ter Hinweise auf mögliche Angriffe. Die ISG bietet dafür Si­cher­heits­ana­ly­sen, Prä­ven­ti­ons­be­ra­tun­gen, Aus­bil­dun­gen der Eltern, Kinder sowie Betreuer und in­di­vi­du­ell er­ar­bei­te­te komplexe Lösungen an.

Der jetzt mehrfach an­ge­spro­che­ne in den Körper im­ple­men­tier­te Über­wa­chungs­chip ist sicher die un­ge­eig­nets­te, somit letzte Methode. Das ist wie mit dem baulichen Brand­schutz - den teuren dicken Mauern und Türen. Der greift auch erst, wenn es bereits richtig brennt und kal­ku­liert Opfer ein. Besser wären vorher das brand­schutz­ge­rech­te Verhalten und der Brand­mel­der. Suchen wir deshalb gemeinsam Lösungen vorher!