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In den ver­gan­ge­nen Jahren be­schäf­tig­te sich die Ta­ges­pres­se, soweit nicht ta­ges­ak­tu­el­le Er­eig­nis­se dazu zwangen, in der Regel einmal im Jahr mit der Nied­rigs­lohn­mi­se­re im privaten Si­cher­heits­ge­wer­be. In den letzten Monaten nehmen derartige Berichte jedoch spürbar zu. Ge­walt­ak­te und Tö­tungs­de­lik­te gegen Be­wa­chungs­per­so­nal und Geld­trans­port­kräf­te mögen dazu bei­ge­tra­gen haben. Vieleicht rückt aber auch das private Si­cher­heits­ge­wer­be mit seinem wach­sen­den Anteil an qua­li­fi­zier­ter privater und Un­ter­neh­mens­si­cher­heit verstärkt in den Fokus des In­ter­res­ses, weil auch die Auf­trag­ge­ber ihren Anrpuch an die Si­che­rungs­dienst­leis­tun­gen erhöhen und dabei die Probleme im und mit dem Si­cher­heits­ge­wer­be verstärkt rea­li­sie­ren.

Als Beitrag zu Ver­än­de­run­gen ist dies sicher wün­schens­wert. So be­schäf­tigt sich die Berliner Zeitung vom 16.01.2008, Seite 10, in einem Wirt­schafts­bei­trag mit der Nied­rigs­tent­loh­nung mit Un­ter­gren­zen bei 1,50 Euro pro Stunde im Si­cher­heits­ge­wer­be und den nunmehr in Ver­hand­lun­gen zwischen Verdi und BDWS an­ge­streb­ten Min­dest­löh­nen. Laut BDWS-​Haupt­ge­schäfts­füh­rer sollen diese in Berlin und den neuen Bun­des­län­dern bei 6 Euro und in den alten Bun­des­län­dern zwischen 7 und 8 Euro liegen und bun­des­ein­heit­lich ver­bind­lich werden. Damit sollen neben den ca. 700 BDWS-​Mit­glie­dern auch die rest­li­chen ca. 2.600 Si­cher­heits­dienst­leis­ter zu einer an­ge­mes­se­nen Bezahlung veranlaßt und der Markt auch von vielen "Schwarzen Schafen" befreit werden. Die Min­dest­lohn­vor­stel­lun­gen von Verdi liegen al­ler­dings erheblich höher. Auch der mögliche Min­dest­lohn ist nur ein Schritt weg von Dum­ping-​Löh­nen hin zu ge­rech­te­ren Ver­gü­tun­gen für alle Fach­kräf­te, sie markieren nur die Un­ter­gren­ze. Offen bleiben dabei die Ent­loh­nun­gen der wach­sen­den Anzahl höher qua­li­fi­zier­ter Si­cher­heits­fach­kräf­te. So ist es leider immer noch vie­ler­orts üblich, weder die "Fachkraft für Schutz und Si­cher­heit" mit IHK-​Be­rufs­ab­schluss, noch die "Geprüfte Schutz- und Si­cher­heits­kraft (IHK)" an­ge­mes­sen zu entlohnen und zur ge­werb­li­chen Zu­gangs­vor­aus­set­zung Un­ter­rich­tung oder IHK-​Sach­kun­de­prü­fung aus­rei­chend zu dif­fe­ren­zie­ren.
siehe auch den erwähnten Zei­tungs­bei­trag vom 16.01.2008